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Leiden beginnt in dem Augenblick, wo ein Mensch durch reflektieren der Illusion verfällt, dass er verschieden ist von Allem was er sonst um sich herum wahrnimmt. Dieser Prozess beginnt ungefähr nach sechs Lebensmonaten. Da unsere Erziehung weltweit, mit wenigen Ausnahmen, die Wahrnehmung von "Nicht-getrenntsein" nicht unterstützt, übernimmt das Kind diese Illusion als Realität. Leiden ist die Sehnsucht nach dem Frieden der davor allgegenwärtig war. Die Menschen erfahren aber nicht dieses Urleiden, sondern, sie erleben Leiden in Form von Schmerz bei Krankheiten, Verlust von Lieben durch Tod, in Beziehungskonflikten, Ungerechtigkeiten oder ganz allgemein Leiden am Zustand der Welt und der Ohnmacht, nicht viel ausrichten zu können. Dieses Leiden bringt uns dazu, uns Fragen zu stellen und nach Rat und Hilfe Ausschau zu halten. Unser Wunsch ist verständlicher Weise der, dieses Leiden zu mildern oder los zu werden. Leiden kann als
Gegenpol zu Wohl- und Gesundsein in unserer dualen Welt erfahren werden. Somit gilt es einerseits das Gleichgewicht
wieder herzustellen und andererseits, und dies ist bedeutend wichtiger,
sein Bewusstsein zur Erkenntnis auszudehnen, dass Leiden und Wohlsein
nur zwei Seiten innerhalb der polaren Welt sind. Es ist unmöglich
einen dieser Aspekte loszuwerden. Es muss also ein Zustand und Blickwinkel
gefunden werden, von dem aus wir diese beiden Aspekte umarmen und in Frieden
damit sein können, also einen Schritt aus dem rein dualen Verständnis
unserer Welt hinaus zu tun.
Einzelsitzungen und Gespräche in der Natur.
Rituale für
verschiedenste Gelegenheiten, auf Anfrage.
+41 (0)33 722 01 64
info@manfred-rentsch.ch
Manfred Rentsch
Hof Semiramis
Ried 22
CH - 3772 St. Stephan
CHF 80.- pro Stunde, (maximal 2 Stunden)
Abrechnung pro Viertelstunde.